Mormonen

Das göttliche Gesetz des Zehnten

Posted in der Zehnte
Teil des celestialen Gesetzes
Das Gesetz des Zehnten ist Teil des celestialen Gesetzes, nach dem wir leben müssen, wenn wir ewiges Leben und Erhöhung im celestialen Reich erlangen wollen.
„Denn wer nicht imstande ist, nach dem Gesetz eines celestialen Reiches zu leben, der kann auch nicht in celestialer Herrlichkeit leben.
Und jedem Reich ist ein Gesetz gegeben; und zu jedem Gesetz gibt es auch gewisse Grenzen und Bedingungen.
Alle Wesen, die nicht nach diesen Bedingungen leben, werden nicht gerechtfertigt.” (LuB 88:22,38,39.)
„Und Zion kann nicht anders erbaut werden als nur nach den Grundsätzen des Gesetzes des celestialen Reiches; andernfalls kann ich es nicht zu mir nehmen.” (LuB 105:5.)

Vorbedingung für höhere Verordnungen
Wer sich für die höheren Verordnungen des Priestertums bereitmachen will, muß auch den Zehnten zahlen.
Um ewiges Leben zu erlangen, muß man sein Endowment erhalten und sich im Haus des Herrn mit seiner Frau siegeln lassen. Der Zehnte ist einer der Maßstäbe, nach denen beurteilt wird, ob jemand würdig ist, diese höheren Verordnungen des Evangeliums zu empfangen.
Etwas über drei Monate nach dem Märtyrertod des Propheten Joseph Smith, als noch am Nauvoo-Tempel gebaut wurde, schrieb Brigham Young in einem Brief an das Kollegium der Zwölf: „Geht beständig und regelmäßig auf dem Weg der strengen Befolgung des Gesetzes des Zehnten..., kommt dann zum Haus des Herrn und laßt euch in seinen Wegen unterrichten und wandelt auf seinen Pfaden.” (History of the Church, 7:282.)
Fünf Tage später sagte John Taylor, damals Mitglied des Rates der Zwölf, in einer Konferenz, einer der Berichtführer habe gefragt, ob jemand, der seinen Zehnten nicht gezahlt habe, sich für die Toten taufen lassen könne. Elder Taylor erklärte daraufhin: „Wir sind verpflichtet, unseren Zehnten zu zahlen, ein Zehntel des Einkommens, und jemand, der seinen Zehnten nicht gezahlt hat, ist es nicht wert, sich für die Toten taufen zu lassen.... Wir sind verpflichtet, unseren Zehnten zu zahlen. Wenn jemand nicht genügend Glauben hat, diese Kleinigkeiten zu erledigen, so hat er auch nicht genügend Glauben, sich selbst und seine Freunde zu erretten. " (History of the Church, 7:292f.)
Das Zahlen des Zehnten ist ein Anzeichen dafür, daß jemand würdig ist für das Endowment im Tempel.

Das Steuersystem des Herrn
James E. Talmage hat geschrieben:
„Der Zehnte ist das Steuersystem des Herrn; er verlangt diese Steuer von seinem Volke, nicht weil es ihm an Gold und Silber gebricht, sondern weil das Volk es nötig hat, Zehnten zu bezahlen...
Schließlich ist der erste und wichtigste Zweck, dem der Zehnte dienen soll, die Entwicklung der Seele des Zehntenzahlers, nicht die Bereitstellung von Mitteln für die zeitlichen Angelegenheiten der Kirche.
Wohl ist auch das letztere ein wichtiger Zweck, denn soweit Geld nötig ist, um das Werk der Kirche des Herrn vorwärts zu bringen, verlangt der Herr Geld, welches durch den Glauben des Gebers geheiligt ist; aber unermeßliche Segnungen sind demjenigen verheißen, der das Gesetz des Zehnten befolgt, weil der Herr es geboten hat.” (James E. Talmage, Die Glaubensartikel, Seite 535, 537.)

Eine Glaubensprüfung
Der Zehnte ist ein wichtiger Prüfstein, wodurch die Rechtschaffenheit der Mitglieder der Kirche geprüft wird. Präsident Joseph F. Smith hat geschrieben:
„Durch diesen Grundsatz, nämlich den Zehnten, soll die Treue des Volkes dieser Kirche auf die Probe gestellt werden. Denn dadurch soll kund werden, wer für das Reich Gottes ist und wer dagegen, und es wird sichtbar werden, wer im Herzen danach trachtet, den Willen Gottes zu tun und seine Gebote zu befolgen - dem Herrn dadurch das Land Zion zu heiligen -, und wer sich diesem Grundsatz entgegenstellt und sich deshalb von den Segnungen Zions abgeschnitten hat. Dieses Prinzip ist von allergrößter Bedeutung, denn daraus soll erkannt werden, ob wir treu sind oder nicht. In dieser Hinsicht ist es ebenso wichtig wie der Glaube an Gott, wie die Buße und die Taufe zur Vergebung der Sünden oder wie das Händeauflegen, um den Heiligen Geist zu spenden. Denn wenn jemand das ganze Gesetz Gottes befolgt außer in einem einzigen Punkt, so ist er doch ein Gesetzesbrecher und hat keinen Anspruch auf die vollen Segnungen des Evangeliums Jesu Christi. Wenn er aber das ganze offenbarte Gesetz nach bester Fähigkeit und mit ganzer Kraft entsprechend seinen — vielleicht nur geringen — Mitteln befolgt, so ist es in den Augen Gottes ebenso annehmbar, wie wenn er tausendmal mehr zu geben gehabt hätte.
Der Zehnte ist ein Prüfstein, woran jeder einzelne in unserem Volk geprüft werden soll. Wer diesen Grundsatz nicht befolgt, soll als ein Mensch bekannt sein, dem die Wohlfahrt Zions gleichgültig ist, der seine Pflicht als Mitglied der Kirche vernachlässigt.... Er versäumt, das zu tun, was ihn zum Empfang der Segnungen und heiligen Handlungen des Evangeliums berechtigen würde." (Evangeliumslehre, Seite 253f.)
George Q. Morris hat erklärt, daß das Zahlen des ehrlichen Zehnten Glauben erfordert: „Ich glaube, wenn jemand sagt, er hätte nicht genug Geld, um Zehnten zu zahlen, sollte er besser sagen, er hätte nicht genug Glauben, um Zehnten zu zahlen. Ich bin überzeugt, daß wir den Zehnten mit Glauben und nicht mit Geld zahlen; wenn jemand nämlich soviel Geld hat, daß er viel Zehnten hätte, kann er den Zehnten nicht bezahlen. Er hat zuviel Geld und zu wenig Glauben, um den Zehnten zu zahlen, und meint bloß, er könne es sich nicht leisten.” (Improvement Era, Juni 1953, Seite 435f.)
Und ich möchte dem hinzufügen: manche, denen es weniger gut geht, haben zu wenig Geld und zu wenig Glauben und meinen auch, sie könnten es sich nicht leisten, den Zehnten zu zahlen.
Niemand ist zu reich oder zu arm, um den Zehnten zu zahlen. Niemand kann es sich leisten, den Zehnten nicht zu zahlen.
Die Geschichte eines Jungverheirateten Paares in Südamerika ist mir sehr zu Herzen gegangen. Die beiden wohnten Tausende von Meilen von einem Tempel entfernt. Ihr Einkommen war dürftig, aber ihr Glaube war groß.
Sie versprachen dem Herrn und einander, von ihrem Einkommen als erstes den vollen Zehnten zu zahlen. Dann wollten sie einen bescheidenen Betrag für ihre kleine Wohnung ausgeben, in der es nicht ein einziges Möbelstück gab, nicht einmal einen Stuhl oder einen Tisch. Was übrig blieb, nachdem sie ihre Lebensmittel gekauft hatten, wurde für eine Tempelreise zur Seite gelegt.
Über ein Jahr verging. Sie hielten sich an ihr Zehntenversprechen gegenüber dem Herrn und an ihr Ziel, zum Tempel zu fahren. Der Bruder des jungen Mannes, der kein Mitglied war, beobachtete ihre demütige Glaubenstreue. Eines Tages kam er wie ein dienender Engel mit zwei Flugtickets, damit sie sich ihren Traum erfüllen und in ihren geliebten Tempel gehen konnten.
Sie reisten zum Tempel und ließen sich siegeln. Dann kam ein weiterer Segen, der Bruder ließ sich nämlich taufen. Er hatte durch ihr Beispiel und sein Opfer ein Zeugnis erlangt. Sein Opfer für die beiden hatte ihm selbst die Tür zur Errettung geöffnet.
„Bringt den ganzen Zehnten ins Vorratshaus, damit in meinem Haus Nahrung vorhanden ist. Ja, stellt mich auf die Probe damit, spricht der Herr der Heere, und wartet, ob ich euch dann nicht die Schleusen des Himmels öffne und Segen im Übermaß auf euch herabschütte.” (Maleachi 3:10.)
Sind wir bereit, den Herrn „damit auf die Probe zu stellen”? Er wartet auf uns.

Ein ehrlicher Zehnter
Der Prophet Joseph Smith betete einmal: „O Herr, zeige deinem Knecht, wieviel du vom Eigentum deines Volkes als Zehnten verlangst.” (History of the Church, 3:44.)
Am 8. Juli 1838 erhielt er die Antwort auf sein Gebet:
„Und das soll [in dieser Evangeliumszeit] der Anfang des Zehnten meines Volkes sein.
Und danach sollen diejenigen, die so gezehntet worden sind, jährlich ein Zehntel all ihres Ertrags bezahlen; und das soll für sie, für mein heiliges Priestertum, ein feststehendes Gesetz sein immerdar, spricht der Herr.” (LuB 119:3,4.)
Das Gesetz des Zehnten wurde der ganzen Kirche gegeben. Die Erste Präsidentschaft hat schriftlich festgelegt, wie das Gesetz des Zehnten heute für uns aussieht: „Die einfachste Aussage, die wir kennen, ist die des Herrn selbst, nämlich daß die Mitglieder der Kirche ,jährlich ein Zehntel all ihres Ertrags bezahlen' sollen; unter dem Ertrag verstehen wir das Einkommen. Niemand ist berechtigt, eine anderslautende Aussage zu machen.” (Brief der Ersten Präsidentschaft vom 19. März 1970.)
Wenn wir uns beim Zahlen des Zehnten und der Spenden irren, dann nach Möglichkeit nur zugunsten des Herrn.
George Q. Morris hat gesagt: „Wenn wir Gott unseren ehrlichen Zehnten zahlen, segnet er uns und läßt es uns gutgehen und macht unseren Glauben stark, und ich glaube, der Herr hat vieles zu tun, was er nur durch Menschen tun kann, die den Glauben haben, ihren ehrlichen Zehnten zu zahlen.” (George Q. Morris, Improvement Era, Juni 1953, Seite 435f.)
Als der Prophet fragte, warum das Zionslager den Mitgliedern ihren Besitz in Missouri nicht wiederbeschaffen konnte, antwortete der Herr folgendermaßen:
„Ohne die Übertretungen meines Volkes . . . könnte es schon jetzt erlöst sein.
Aber siehe, sie haben nicht gelernt, das zu befolgen, was ich von ihnen gefordert habe, sondern sind voll von allerart Bösem, und sie geben von ihrem Besitz den Armen und Bedrängten unter ihnen nichts ab, wie es sich doch für Heilige geziemen würde.
Sie sind nicht einig, nämlich gemäß jener Einigkeit, die das Gesetz des celestialen Reiches fordert.” (LuB 105:2-4.)
Dem fügte der Herr noch hinzu:
„Und mein Volk muß notwendigerweise gezüchtigt werden, bis es Gehorsam lernt - wenn es sein muß, durch das, was es leidet.” (LuB 105:6.)

Ein gerechtes, gemeinschaftsorientiertes Gesetz
In bezug auf das Gesetz des Zehnten werden alle Mitglieder gleich behandelt. Ob reich oder arm, jedes Mitglied bezahlt nur zehn Prozent seines jährlichen Einkommens, so groß oder klein das Einkommen auch sein mag.
Als ich vor ein paar Jahren Regionalrepräsentant war, hat die Kirche in Bradford in Pennsylvanien einer anderen Glaubensgemeinschaft ein Gemeindehaus abgekauft. Das wunderschöne bunte Glas, das von Europa herübergebracht und von Kunsthandwerkern zusammengesetzt worden war, trug den eingeätzten Namen des Spenders. Die majestätische handgeschnitzte Kanzel aus Zedern vom Libanon wies ebenfalls die eingeschnitzten Initialen des Spenders auf. Die erste Bankreihen waren nach den bekannten Familien benannt, die das meiste Geld für das Gebäude gestiftet hatten.
Das Gesetz des Zehnten dagegen garantiert einem für mehr Geld keine größeren Segnungen. Jedes Mitglied kann in irgendein Gemeindehaus gehen oder sich an einer Aktivität beteiligen und sich gleich fühlen. Dem Herrn ist jeder Betrag gleichviel wert. Wer seinen Zehnten ehrlich zahlt, hat Anspruch auf die Hilfe des Herrn und kann erwarten, daß er ihn wegen seiner Glaubenstreue segnet und ihm in Notzeiten hilft.

Die Verwendung des Zehnten
Abschnitt 120 im Buch ,Lehre und Bündnisse' wurde am selben Tag gegeben wie die Offenbarung über das Gesetz des Zehnten für die ganze Kirche.
Dort sagt der Herr deutlich, über den Zehnten solle „durch einen Rat, der sich aus der Präsidentschaft meiner Kirche und dem Bischof und seinem Rat [der Präsidierenden Bischofschaft] zusammensetzt, sowie meinen Hohen Rat [dem Kollegium der Zwölf] darüber verfügt werden, und zwar durch meine Stimme an sie”.
Der Herr gibt der Ersten Präsidentschaft, dem Kollegium der Zwölf und der Präsidierenden Bischofschaft Weisung, wie sie den heiligen Zehnten der Mitglieder verwenden sollen. Dieser Rat heißt Rat zur Verwendung der Zehntengelder.
Präsident George Albert Smith hat zur Verwendung der Zehntengelder etwas sehr Wichtiges gesagt. Er hatte einen Jugendfreund, den er länger nicht gesehen hatte, eingeladen, ihn zu einer Pfahlkonferenz zu begleiten. Der Freund war ein erfolgreicher Finanzmann. Während sie von der Konferenz nach Hause fuhren, erzählte er Präsident Smith von seiner Methode, den Zehnten zu zahlen. Wenn er zehntausend Dollar eingenommen hatte, hinterlegte er tausend Dollar als Zehnten bei einer Bank. Wenn dann jemand für eine nützliche Sache Geld brauchte, schrieb er ihm einen Scheck aus. „So gebe ich die 1000 Dollar nach und nach aus”, sagte er. „Und wenn jeder Dollar ausgegeben ist, weiß ich, daß er etwas Gutes bewirkt hat.” Dann fragte er Präsident Smith, was er davon hielt.
Präsident Smith erwiderte: „Ich glaube, du gehst da sehr großzügig mit etwas um, was dir gar nicht gehört. Du hast gar keinen Zehnten gezahlt. Du hast mir erzählt, was du mit dem Geld des Herrn tust, aber du hast mir nicht erzählt, daß du irgend jemandem etwas von deinem eigenen Geld gibst. Der Herr ist der beste Partner der Welt. Er gibt dir alles, was du hast, sogar die Luft zum Atmen. Er hat gesagt, du sollst ein Zehntel dessen, was du bekommst, seiner Kirche geben. Das hast du aber nicht getan; du hast das Geld deines besten Partners genommen und es verschenkt.”
Etwa einen Monat später trafen sich die beiden Männer auf der Straße, und Präsident Smith hörte zu seiner großen Freude, daß sein Freund jetzt den Zehnten zahlte, wie der Herr es bestimmt hatte. (Siehe Improvement Era, Juni 1947, Seite 357.)

Die Zehntenerklärung
Am Jahresende hat jeder in der Familie Gelegenheit, zur Zehntenerklärung zu gehen, wo er erklären kann, ob er seinen Zehnten voll bezahlt oder nicht. Der Bischof beziehungsweise Zweigpräsident ist Zeuge für den Herrn und hält unsere Erklärung schriftlich für die Berichte der Kirche fest. Nur das betreffende Mitglied und der Herr wissen, ob die Erklärung ehrlich ist.
Die Zehntenerklärung ist für den Bischof eine gute Gelegenheit, nicht nur mit denen zu sprechen, die den Zehnten voll zahlen, sondern auch mit denen, die weniger zahlen, damit er ihnen erklären kann, wie wichtig das Gesetz des Zehnten ist.
Am besten ist es, wenn die ganze Familie gemeinsam zur Zehntenerklärung kommt, damit jeder von den Segnungen Zeugnis geben kann, die mit dem Zahlen des ehrlichen Zehnten einhergehen.

Unsere Kinder belehren
Hoffentlich nehmen alle unsere Kinder die Gelegenheit wahr, den Zehnten zu zahlen, und wenn es nur ein paar Pfennige sind. Manche Kinder zahlen keinen Zehnten, weil die Eltern meinen, der Betrag sei zu geringfügig. Als Jugendliche müssen sie vielleicht zum Lebensunterhalt der Familie beitragen. Sie können aber auch versucht sein, all ihr Geld für Kleidung, Unterhaltung oder ein Fahrzeug auszugeben.
Ich habe mit Jungen und Mädchen Unterredungen geführt, die erklärt haben, sie zahlten keinen Zehnten, weil sie für ihre Mission sparen. Ist es denn möglich, daß ein Missionar die Menschen, die zur Kirche gebracht werden, ein Gesetz lehren kann, wonach er selbst noch nie gelebt hat? Würde er das Gesetz des Zehnten nicht mit mehr Überzeugungskraft lehren, wenn er sich voll und ganz daran gehalten hätte? Da die Missionare für das Geld, das sie auf Mission erhalten, keinen Zehnten zahlen, ist es sogar möglich, daß sie nach Hause kommen und studieren, eine Familie zu ernähren haben und dabei noch nicht zum Gesetz des Zehnten bekehrt sind. So jemand könnte schließlich sogar so weit kommen, daß er sich einmal fragt, wie erwartet werden kann, daß man für eine so große Summe, wie er verdient, Zehnten zahlt. Als Missionspräsident habe ich erlebt, daß alle Missionare einen Tempelschein wollten, wenn sie ihre Mission beendeten. Es war sehr wichtig, ihnen mit Nachdruck zu sagen, daß sie, um für einen Tempelschein würdig zu sein, nach dem Gesetz des Zehnten leben mußten, wenn sie von der Mission nach Hause kamen. Es war wichtig, daß sie wußten, daß das Gesetz des Zehnten ein unverzichtbarer Bestandteil des Gesetzes der Weihung ist, wonach wir, soweit es nötig ist, all unsere Zeit, unsere Talente und unser Geld zum Aufbau des Gottesreiches einsetzen.
Hoffentlich haben wir nicht viele, die an ihre letzte Ruhestätte gehen, ohne den vollen Zehnten gezahlt zu haben. Wir müssen unsere Kinder das Prinzip Zehnter lehren - zum Beispiel durch die Unterredung mit dem Bischof, beim Familienabend, im Unterricht in der Kirche, in der Abendmahlsversammlung und beim Heim- und Besuchslehren.

Die Segnungen des Himmels
Wir lehren, daß das Befolgen des Gesetzes des Zehnten für unsere Errettung und für die Entwicklung unserer Seele notwendig ist. Wenn die Mitglieder den vollen Zehnten zahlen, wird der Herr auch den Segen des Himmels über sie ausgießen.
Bischof Robert D. Hales, Dez 1986

9:20 AM - 11.4.2008


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